Grundschule Stein
Grundschule Stein

Lesen heißt auf Wolken liegen
Oder wie ein Vogel fliegen,
Such dir aus, was dir gefällt!
Schau von oben in die Welt!

(Christa Zeuch)

 

Eine Katze namens Elefant – Autorenlesungen an Steiner Schulen

Im Rahmen der Jahrestagung der Autorenvereinigung KOGGE besuchte der Autor Jusuf Naoum die Grundschule Stein. Gespannt lauschten die Grundschüler seinen lustigen Geschichten. Parallel dazu waren fünf weitere Autoren zu Gast in der Mittelschule.

 „Ich war einmal ein Tierarzt in Berlin“, begann Jusuf Naoum seine Geschichte und erntete allein dafür schon begeistertes, gespanntes Schweigen von den Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen. „Da kam eine Frau zu mir. Frau Krause. Sie brachte einen Hund mit, einen Dackel, der hieß Mausi“, fuhr er fort. Frau Krause hatte ihren Dackel Mausi aus einem Urlaub in Marokko mitgebracht, erzählte der libanesisch-deutsche Schriftsteller.

Jusuf Naoum war in den Sechzigerjahren als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen, arbeitete zunächst als Kellner und wurde später Physiotherapeut. In den Siebzigerjahren begann er, eigene Texte in deutscher Sprache zu veröffentlichen und legte damit den Grundstein für sein Dasein als deutschsprachiger, freier Schriftsteller. Mittlerweile hat er zwölf Bücher für Kinder und Erwachsene veröffentlicht.

„Mausi und unser Kater, der Elefant heißt, haben sich ineinander verliebt. Sie küssen sich und schmusen miteinander“, erzählt Frau Krause in Naoums Fantasiegeschichte. Doch Mausi ging es gar nicht gut. Gemeinsam mit den Dritt- und Viertklässlern machte sich Jusuf Naoum auf die Suche nach der Ursache für Mausis Unwohlsein, ganz frei erzählt und mit viel Witz. Dass Mausi kein Dackel, sondern eine Wüstenratte war, kam unverhofft. Dass die Wüstenratte Mausi die Katze namens Elefant auf dem Gewissen hatte – Mausi hatte Elefant nämlich gefressen – war zwar kein Happy End im klassischen Sinne, jedoch eines, über das Autor, Schüler und Lehrer herzlich lachen konnten.

Insgesamt waren an dem Tag sechs Autoren – neben Jusuf Naoum waren es Iris Welker-Sturm, Bernd Kebelmann, Harald Gröhler, Mark Behrens und Vougar Aslanov – zu Gast in der Grundschule sowie in der benachbarten Mittelschule. Rund 300 Kinder besuchten ihre Lesungen.

 

 

Stimmen der Schüler aus den 3./4. Klassen zur Lesung am 28.9.2018

Ich fand am lustigsten und sehr komisch, dass Elefant und Mausi rumgeknutscht haben. (Emily G.)

Ich fand die Geschichte sehr toll und die Tiere waren sehr lustig. (Xenia)

Ich fand lustig, wie der Mausi die Katze gefressen hat. (Linda)

Mir haben die lustigen Geschichten sehr, sehr gut gefallen und es hat mir sehr großen Spaß gemacht zuzuschauen. Auch das Lied fand ich toll. (Rebecca)

Mir hat gut gefallen, als wir das Lied gesungen haben! Mir hat nicht so gut gefallen, dass der Hund so einen dicken Bauch hatte. (Nele)

Maya:

„““Kalakos und Ivas““hieß die spannende und sehr schöne Geschichte, die wir am Freitag anhören durften. Die Geschichte spielte vor 2000 Jahren. Kalakos war ein witziger Mensch und Ivas sein Esel. Die beiden waren beste Freunde und hatten viel Spaß miteinander. Gemeinsam haben sie einen bösen König zum Lachen gebracht.

Daniel:

Der Mann, der uns die Geschichte erzählt hat, kam aus dem Libanon. Wir haben mit ihm sogar arabische Lieder gesungen, das war toll.

Lea:

Der Autor aus dem Libanon hat uns erzählt, dass er einmal auf eine kleine Insel im Meer schwamm, um dort Kaffee zu kochen. Auf einmal ging die Insel unter. Der Mann war geschockt und erzählte vielen Menschen davon, bis einer schließlich sagte: „Genau das habe ich auch erlebt“. Gemeinsam warteten sie, bis die Insel wieder auftauchte. Da sahen sie, dass die Insel in Wirklichkeit ein Walfisch war. Die Leute hatten versucht, Kaffee auf einem Walfisch zu kochen.

 

 

Autorenlesung mir Margit Auer (3/4 e)

Fröhlich sprang ich aus dem Bett. „Heute gehen wir zur Autorenlesung von Margit Auer!“, jubelte ich.

Schnell machte ich mich fertig und fuhr mit dem Rad zur Schule. Dort angekommen hatten wir in den ersten beiden Stunden Frau Rösler. Aber diese Zeit verging ganz schnell. Denn nach der Pause ging es los. Wir fuhren erst mit dem Bus und dann mit der U-Bahn in die Stadt zur Villa Leon.

Zuerst konnten wir uns die Bücher von Margit Auer anschauen. Wer wollte durfte sich ein Buch kaufen.

Ich kaufte mir aus der Reihe der Magischen Tiere Band 9: „Versteinert“.

Dann gingen wir alle weiter in einen großen Raum. Dieser sah einbißchen aus wie ein großes Theater. Dort begrüßte uns die Chefin der Buchhandlung Pelzner aus Eibach. Sie stellte uns Margit Auer vor. Wir saßen auf Stühlen und Margit Auer stand auf einer kleinen Bühne.

Sie las uns aus unterschiedlichen Bänden der Schule der Magischen Tiere vor. Zwischendurch erzählte sie viel.

Dann machten wir eine Sportstunde mit der Schildkröte Henrietta. Henrietta ist das magische Tier von Benni. Ich kenne Henrietta bereits aus dem ersten Band, den ich gerade lese.

Über den Beamer sahen wir Bilder von Henrietta, die Sportübungen zum Nachmachen zeigte. Das war sehr lustig. Kommentiert wurden diese Übungen von anderen Tieren aus diesem Buch. z.B. Rabbat der Fuchs. Man sah immer ein Bild und darunter stand was das Tier sagt: „Ich mach das nicht mehr mit! Das ist mir zu viel!“, las man bei Rabbat.

Bevor wir wieder nach Hause fuhren signierte Margit Auer unsere Bücher und Autogrammkarten. Ich nahm extra eine Autogrammkarte für meine Cousine Anna mit. Sie liest unheimlich gerne und kennt natürlich die Schule der Magischen Tiere auch.

In der Schule angekommen, vertrieben wir uns die Mittagszeit bis zum Religionsunterricht am Nachmittag.

Das war ein cooler und schöner Ausflug!

 

Kyriana Klasse 3/4e

Vorlesetag - 17.11.2017

Klassen 1/2a

 

Ein Vorlesetag mit Hund in der Klasse 1/2 a

 

Ich heiße Krümel, bin der Hund von Frau Warkus und war heute zu Gast in der Klasse 1/2 a. Mein Frauchen hat mich mitgenommen, weil heute der Vorlesetag ist. Jetzt denkt Ihr euch sicher, dass Hunde gar nicht lesen können. Recht habt ihr! Wir sind aber die besten Zuhörer der Welt. Meine neuen Freunde aus der 1/2 a haben mit mir ein Hundebuch gelesen. Sie wissen jetzt sehr viel über uns Hunde. Das ist spitze! Zwischendurch gab es viele Wienerle und Streicheleinheiten. Es war ein toller Tag in meiner Klasse 1/2 a und ich komme gerne wieder, Pfote drauf!

 

Hundegrüße, euer Krümel

Klassen 1/2i und 3/4i

 

Am Freitag, den 17.11. haben die Schüler der Klasse 3/4i ihren Mitschülern der Klasse 1/2i vorgelesen. Diese hatten sich bereits vorab die Bücher „ausgesucht, die ihnen die Großen vorlesen sollten. So bereiteten sich die 3. und 4. Klässler auf das Sams, das magische Baumhaus und den Räuber Hotzenplotz vor. Ein Mädchen las zunächst das Sams in kroatischer Sprache und dann die gleiche Stelle auch auf Deutsch vor. Das fanden alle Kinder toll! Nach getaner Arbeit, durften sich alle Schüler entspannen und zuhören. Der Lesepeter kam zu Besuch und erzählte eine lustige Gespenstergeschichte.

Vorlesetag am 18.11.2016

Klasse 3/4 e

Weil uns das Thema des Vorlesetages so gut gefiel, beschäftigten wir uns mit den verschiedensten Sprachen an mehreren Tagen. Es wurde uns nicht langweilig – Bücher auf anderen Sprachen vorgelesen zu bekommen.

Frau Kowohl, unsere Schülerpatin begann mit dem Märchen Rotkäppchen auf Polnisch.

Frau Albert, Johannas Mama las Harry Potter auf Englisch vor.

Frau Hungerecker, Tobias Mama las eine spannende Geschichte auf Französisch.

Frau Eberle, Henris Mama las auf Italienisch und erzählte auf Deutsch.

Herr Heinrich, Kyrianas Opa erzählte uns auf Spanisch welche Köstlichkeiten Mexiko zu bieten hat. Zum Schluss durften wir sogar etwas probieren.

Marko las uns ein Buch auf Serbisch vor.

Klasse 1/2 d

Zum internationalen Vorlesetag hat der Bürgermeister der Stadt Stein der Klasse 1/2 d ein lustiges Buch über den verschwundenen Pumba vorgelesen. Ganz gespannt lauschte die Klasse der Geschichte. Hinterher hatte der Bürgermeister sogar noch Zeit über die verschiedenen Leseerfahrungen mit den Schülern zu sprechen.

Danach wurde der Klasse auch noch von Frau Kowohl auf polnisch das Märchen des jungen hässlichen Entleins vorgelesen. Sehr fasziniert hörte die Klasse den Klang der Sprache und konnte teilweise auch einige Wörter verstehen.

Klasse 1/2 c

Heute war Vorlesetag. Domis Mama hat uns ein polnisches Buch zuerst in polnischer und dann in deutscher Sprache vorgelesen. Es handelte von einer Schildkröte mit dem Namen Franklin , die sich ein Haustier wünscht. Wir haben dazu ein Bilderbuchkino angeschaut. Danach haben drei Kinder ein Plakat vorgestellt. Auf dem Plakat war die polnische Flagge geklebt. Wir erfuhren, wie Zloty ausschauen. Das ist polnisches Geld. Oder wie es in der polnischen Schule ist. In Polen sind die Noten ganz anders wie bei uns. Die beste Note ist 6 und die schlechteste Note ist 1. Der Vorlesetag hat uns sehr gut gefallen.

(geschrieben von der Klasse 1/2c)

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