Grundschule Stein
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Tag der offenen Tür - 15. Mai 2015

Thema: Kinderrechte

1/2  Jahrgangsmischungen in der Mühlstraße

Im Vorfeld haben wir uns ein bisschen auf den Tag der offenen Tür und unser Thema „Kinderrechte“ vorbereitet. Wir haben mit den Kindern die Wünsche und Bedürfnisse unserer Schüler besprochen und notiert.

 

Ausgehend von den Bedürfnissen unserer Schüler konnten wir dann einige Kinderrechte formulieren und haben diese kennengelernt.

Der Tag der offenen Tür begann für alle Jahrgangsmischungen in der Mühlstraße mit dem Empfang der Eltern in der Aula. Um 9.45 Uhr hießen wir die Eltern mit einem gemeinsamen Lied in der Aula willkommen.

Anschließend gingen alle Kinder mit der ihrer Klassenlehrerin in das eigene Klassenzimmer, um dort ihren Eltern zu zeigen, was sie schon alles über die Kinderrechte wissen.

Danach lernten die Kinder in der Kleingruppe an verschiedenen Stationen das Leben von Kindern in anderen Ländern kennen. Dazu gingen von Zimmer zu Zimmer und wurden von den drei Lehrerinnen der Jahrgangsmischungen und ihrem Helferteam unterstützt. Die Eltern folgten dabei immer ihrem eigenen Kind. Nach dieser Gruppenarbeit ging es dann wieder zurück zu in das eigene Klassenzimmer. Hier wurde nun über die Umsetzung der Kinderrechte in den verschiedenen Ländern reflektiert.

Im Anschluss ließen sich Eltern, Lehrer und Schüler gemeinsam die leckeren Kuchen in der Aula schmecken.

1/2 Jahrgangsmischungen am Neuwerker Weg

Unser Tag der offenen Tür am 15. Mai 2015 stand unter dem Motto „Kinderrechte“. Ein paar Tage zuvor trafen sich je zwei gewählte Klassenvertreter und suchten sich je drei Kinderrechte für ihre Klasse aus. Am Tag der offenen Tür besuchten uns viele Eltern und unterstützten uns bei der Ausarbeitung dieser Rechte. An den letzten zwei Tagen vor den Pfingstferien präsentierten sich die Klassen gegenseitig ihre Ergebnisse. Es entstanden Plakate, Power Point Präsentationen, szenische Spiele, Interviews, Umfragen und viele weitere Umsetzungen von 10 wichtigen Kinderrechten.

Klasse 1/2 c

Am Tag der offenen Tür haben wir die Eltern mit einigen Flötenstücken begrüßt. Anschließend erarbeiteten wir zwei unserer drei ausgesuchten Kinderrechte mit verschiedenen Methoden. Die Eltern unterstützten uns dabei tatkräftig. Es war für uns sehr schön, dass die Eltern bei uns im Unterricht mit dabei waren.

Klasse 1/2 d

Am Tag der offenen Tür waren viele Eltern zu Besuch. Zuerst mussten die Eltern ein Rätsel lösen. Danach haben wir in Gruppen gearbeitet. Ein paar Kinder haben ein Plakat über das Kinderrecht auf Bildung gemacht. Andere sollten sich Szenen zum Recht auf Freizeit und Spiel ausdenken. Eine Gruppe hat ein Plakat über Kinderarbeit gestaltet und andere Kinder sollten ein kleines Theaterstück über die Privatsphäre einüben. Die Eltern haben uns geholfen und Tipps gegeben.

Klasse 1/2 e

Am Tag der offenen Tür arbeiteten wir in der Klasse 1/2 e an einem unserer drei ausgewählten Kinderrechte.

Kinder haben das Recht gesund zu leben, Geborgenheit zu finden und keine Not zu leiden.

Alle Kinder der Klasse mussten „Experten“ zum Thema werden, um eine gute Präsentation der Rechte für die anderen ersten und zweiten Klassen vorzubereiten.

 

Wir begannen mit einem gemeinsamen Mind-Map zum Thema „gesund leben“. Bevor wir unsere Ideen sammelten, sprachen wir darüber, warum es sinnvoll ist, alle Ideen geordnet fest zu halten.

Nach einer gemeinsamen Bewegungspause mit den Eltern, überlegten wir uns in Gruppenarbeit, in welchen Situationen wir in der Familie oder mit Freunden „Geborgenheit finden“. Zuerst notierten wir unsere Ideen. Später spielten wir kleine Szenen, um den anderen Klassen unsere Ideen, gut nachvollziehbar, vorstellen zu können.

Wir finden Geborgenheit, wenn ...

... wir bei Mama, Papa, unseren Geschwistern oder Freunden schlafen dürfen.

... wir mit unseren Eltern und Geschwistern spielen.

... wir mit Mama oder Papa im Bett oder auf dem Sofa liegen und uns etwas vorgelesen wird.

... wir mit der Familie auf dem Sofa sitzen und einen Fernsehabend machen.

... wir in unserem Zimmer sind und lesen, CD hören oder einschlafen und die Eltern im Wohnzimmer leise sprechen.

... wir mit der Familie am Tisch sitzen, essen und gemeinsam über den Tag sprechen.

... wir in der Schule sitzen bei unseren Lehrerinnen.

... wir mit unseren Freunden spielen (Trampolin springen, rodeln oder spazieren gehen).

... mit unseren Tieren spielen oder sie streicheln.

Klasse 1/2 f

Am Freitag, den 15.5.2015 waren die Eltern bei uns mit in der Klasse. Unser Thema waren die Kinderrechte.

In der ersten Stunde haben wir eine Lesekonferenz gemacht. Wir waren in vier Gruppen eingeteilt. In jeder Gruppe gab es einen Schreiber, einen Chef, einen Materialholer und einen Fragensteller. In unserem Text ging es darum, dass alle Kinder gleich sind, egal wie sie aussehen oder woher sie kommen. Nach der Konferenz waren wir auf einem Marktplatz und haben über unsere Texte gesprochen. Die Eltern waren auch mit dabei.

 

In der zweiten Stunde haben wir gerechnet. Wir haben vorher die anderen Kinder befragt, was sie von ihren Eltern am meisten brauchen. Die meisten Kinder haben gesagt, dass sie Essen und Trinken oder Liebe und Zuneigung brauchen. Wir haben in unsere Tabelle rote Plättchen für die Mädchen und blaue Plättchen für die Jungs gelegt. Für die Tabelle haben wir uns dann Rechenfragen überlegt.

 

Am Ende haben wir noch darüber gesprochen, was heute für uns schwierig war und was wir neu gelernt haben.

Zum Schluss unseres Tag der offenen Tür konnte uns ein besonderer Gast viel über das Leben von Kindern in Tansania berichten. Alle vier Klassen und unser Bürgermeister Kurt Krömer hörten gespannt zu.

Präsentation der Kinderrechte

Am Donnerstag 21.5. und Freitag 22.5. präsentierten sich die Klassen 1/2 c,d,e,f gegenseitig ihre Ergebnisse zur Arbeit an den Kinderrechten. Alle konnten dabei nicht nur viele Inhalte lernen, sondern eine große Vielfalt an unterschiedlichsten Methoden erleben.

Eine Power-Point-Präsentation, Plakate und kleine Spielszenen der Klasse 1/2 e.

Lernplakate, ein Quiz und gespielte Szenen der Klasse 1/2 d.

Eine Umfrage mit Auswertung präsentiert von charmanten Moderatoren, Plakate und eine selbst gestaltete Bewegungspause der Klasse 1/2 f.

Eine Geschichte und besonders eindrücklich präsentierte Plakate der Klasse 1/2 c.

Wir vier Lehrer der jahrgangsgemischten Klassen, waren besonders beeindruckt von der schon selbständigen Präsentationfähigkeit unserer Schüler. Durch das in allen Klassen eingeführte „Leise-Signal, Give me five“, waren die Kinder in der Lage sich immer wieder gegenseitig zur Ruhe zu bringen.

3. und 4. Klassen

Am Tag der offenen Tür konnten die Schüler aller drei Schulhäuser viele Interessierte begrüßen. Für diesen besonderen Tag, der unter dem Motto „Kinderrechte“ stand, haben die Lehrkräfte aus allen 3. und 4. Jahrgangsstufen gemeinsam zwei Unterrichtseinheiten entworfen, in denen zuerst alle Schüler mit dem Problem der Kinderarbeit konfrontiert wurden. Dabei setzten sie sich auch mit dem Tagesablauf verschiedener Kinder aus Indien und Südamerika in mehreren Gruppen auseinander. Bei einem anschließenden Vergleich mit ihrem eigenen Tagesablauf wurde den Schülern ganz deutlich, wie wichtig das Recht auf Bildung für das eigene Leben ist. Die Unterrichtseinheiten endeten mit einer Diskussion, an der sich auch die Eltern beteiligen konnten. Als Einstieg für diese Diskussion diente die provokative Behauptung, dass die Regierung nicht mehr genug Geld für die Aufrechterhaltung des kostenlosen Schulbetriebs habe und deshalb jeder, ein Schulgeld von 1100 € im Monat zu zahlen hätte. Schließlich wurden sich alle einig, wie wichtig es ist, sich dafür einzusetzen, dass möglichst alle Kinder auf der Welt das Recht auf Bildung erhalten.

Klasse 3b

Auch in der Klasse 3b stand der Tag ganz unter dem Motto „Kinderrechte“. Schon im Vorfeld hat sich die Klasse mit diesem Thema auseinander gesetzt. Schwerpunkt waren dabei die Themen Recht auf Freizeit, Recht auf Bildung und Recht auf Gesundheit.

Auf besondere Art und Weise gingen die Schüler an die Erarbeitung des Themas. Mit Hilfe eines Medienpädagogik-Studenten wurden die Schüler in die Kunst des Video-Drehs eingeführt. Gemeinsam planten sie ein Storyboard, verteilten Rollen, besorgten Requisiten und überlegten sich Drehorte. Ausgestattet mit kleinen Digitalkameras wurde jedes Kind zum Schauspieler oder Kamerakind. Die Kinder konnten ihre Ideen verwirklichen. 

Highlight am Tag der offenen Tür war die Präsentation der Kurzfilme. Motiviert davon, erarbeiteten sich die Kinder am Tag der offenen Tür das Thema Recht auf Gleichheit und zeigten ihren Eltern wie man richtige Filme dreht. Die Ergebnisse und der Spaß der Schüler zeigen deutlich, dass Schule auch anders geht.

Um einmal ein bisschen nachempfinden zu können, welche Arbeiten schon kleine Kinder in vielen Ländern der Erde verrichten müssen, webten wir eine Stunde lang mit Frau Weinmann und Frau Sahler Lesezeichen aus Papier. Zwar hatten wir keine Webstühle oder Webrahmen, aber wir fanden das Weben sehr schwierig und anstrengend.

In der vierten Stunde erlebten wir, was es bedeutet, Streichhölzer zu sortieren. In jede Schachtel mussten 38 Hölzchen gelegt werden, alle in eine Richtung. Dabei durfte man nicht sprechen. Es gibt Kinder, die solche Arbeiten in der Hocke auf dem Fußboden täglich 12 Stunden lang machen müssen und das jahrelang, für ein paar Cents am Tag!

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